Seit 2005 steht eine Windowsversion zur Verfügung.
Die Taxonomie ist dabei streng hierarchisch geordnet. Das bedeutet, daß die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Datenfeldern (Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung, Art), die in der Realität herrschen, auch in der Datenbasis festgehalten werden. So ist es einleuchtend, daß eine Gattung immer nur einer Familie angehören darf und nicht bei verschiedenen Datensätzen verschiedenen Familien. Es ist nicht möglich, eine Gattung ohne die Eingabe einer Familie zu erfassen, denn die übergeordneten Taxa bilden immer einen festen Bestandteil eines Taxons (da die Beschaffung dieser Informationen eine sehr hohe Anforderung an den Anwender ist, können die Ebenen Ordnung und Familie in der Minimalversion auch weggelassen werden).
Dieses zur Disziplin erziehende Prinzip hat Vorteile: hat der Anwender beispielsweise einen Stamm ausgewählt und geht nun weiter zur Eingabe der Klasse, so werden ihm immer nur die Klassen angeboten, die zu dem ausgewählten Stamm gestellt wurden. Ist die Klasse ausgewählt, werden bei der Auswahl der Ordnung nur die Ordnungen der gewählten Klasse angeboten usw.
Ist im Gegensatz dazu bei der Erfassung von neuem Material bekannt, daß beispielsweise die Gattung bereits einmal eingegeben wurde, kann diese Gattung auch gleich ausgewählt werden, ohne daß alle übergeordneten Taxa festzulegen sind: alle übergeordneten Taxa werden in diesem Fall automatisch ergänzt.
Sollten dennoch einmal Veränderungen in der Zuordnung von z.B. Gattungen zu Familien nötig sein, bleibt die Datenkonsistenz in der Datenbasis durch einen Reorganisationslauf erhalten.
Die Benutzeroberfläche stellt in Menüs zahlreiche Funktionen zu Eingabe, Verwaltung (Sortierung, Statistik, Ausleihe) und Ausgabe zur Verfügung. Die Suche wurde als komfortable Abfrage durch Beispiel gestaltet. Die Ausgabe kann dabei auch entsprechend bestimmter Formulare (Labels, Karteikarten, Listen) erfolgen, wahlweise als Ausdruck oder Dateiexport. Die Formulare können durch den Anwender modifiziert werden. Eine Ausgabe der Sammlung nach HTML ist auch möglich.
Die Organisation des Verleihs von Material ist geplant. Dabei werden automatisch Leihscheine, Vertreter, Rückgabescheine und ein Protokoll über die Ausleihe und Rückgabe erzeugt. Auch diese Formulare kann der Anwender seinen Ansprüchen anpassen.
Publikation:
Löser, C. & H. (1997). Relationales Datenbanksystem zur Arbeit mit paläontologischen Sammlungen - Erfahrungen mit der Applikation PalCol. [In:] Zwanzig, M. & Löser, H. (ed.) Berliner Beiträge zur Geschiebeforschung. -- p. 135-149; Dresden (CPress).
Homepage H.Löser
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Stand dieser Seite : 10.3.2006